Hachimangu Schrein #3

Morioka – Takamatsu See & Hachimangu-Tempel

Unser Tag begann mit etwas, was wir die letzten drei Wochen wenig bis gar nicht gesehen haben: Regen!

Dieser sollte uns den ganzen Tag begleiten. Da die beiden Wander-Jungs doch recht ausgelaugt waren, starteten wir etwas später in den Tag und entsprechend noch später die eigentlichen Tages-Aktivitäten. Dies stellte allerdings kein großes Problem dar, da wir eh nicht allzu viel auf dem Programm hatten.

Wandern am Kitakami

Unser erster Tagespunkt war eine Wanderung am Fluss Kitakami in den Norden. Bei „nur“ 27°C und grauen Wolken ging es los und wir liefen entlang des Flusses durch die Stadt. Unser eigentliches Ziel war der Don Quijote, einem Laden in welchem es einfach alles gibt, im Norden. Dort angekommen schlenderten wir wieder durch den Laden und fanden allerlei kuriosen Kram. Da uns danach ein kleines Hüngerchen überkam, begaben wir uns zum nahe gelegenen MOS Burger, einer japanischen Burgerkette, um uns dort eine kleine Stärkung zu holen. Währenddessen regnete es munter weiter.

Takamatsu See

Unser nächstes Ziel war der Takamatsu See. Bei diesem handelt es sich um einen künstlich angelegtes Gewässer, was initial zur Versorgung der umliegenden Reis-plantagen diente. Nach dem russisch-japanischen Krieg 1904 wurden anlässlich des Sieges um den See herum Kirschbäume gepflanzt und mittlerweile dient dieser mit seinem angeschlossenen Park als Naherholungsgebiet der Stadt. Auf und in dem See tummelten sich viele Enten und Fische und wir liefen einmal entspannt um den See herum.

Hachimangu-Schrein

Der letzte Punkt auf unserer Route war der Hachimangu-Schrein, zu welchem wir erst einmal mit dem Bus fahren mussten. Der Bus selbst war wahrscheinlich einer der dienstältesten Busse, was seinen eigenen Charme hatte. In der Nähe des Schreins angekommen liefen wir die letzten Meter und kamen dann wenig später dort an und konnten uns alles in Ruhe ansehen, da dort aufgrund des Wetters und der fortgeschrittenen Zeit wenig Leute waren.

Als wir uns dort fertig umgesehen hatten, hieß es zurück zum Hotel wandern und etwas zu Abend essen. Eigentlich hatten wir ja Wanko-Soba essen geplant, allerdings haben wir hier die Zeit nicht im Blick gehabt und der Laden hatte bereits zu, weswegen wir uns kurzfristig um entschieden haben und noch einmal das Matsuya Restaurant, dieses Mal aber in voller Mannschaft, besuchten. Damit ging unser letzter Tag am nördlichsten Punkt unserer Reise zu Ende denn für morgen ist die Fahrt zurück in den Süden zum Zao Onsen Gebiet geplant.

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